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MIT NEUGIERDE UND LEIDENSCHAFT

 

Spannende Lebensgeschichten von Menschen mit unterschiedlicher kultureller, sozialer und politischer Herkunft sind die Triebfeder meiner Forschungstätigkeit. Meine ersten qualitativen Interviews führte ich im Rahmen eines Forschungspraktikums mit Bäuerinnen im Trub. Wir gingen damals der Frage nach, wie die Frauen ihren Alltag als Landwirtinnen, Mütter und Arbeitnehmerinnen bewältigen. Was mir an den qualitativen Forschungsmethoden am besten gefällt ist die Möglichkeit Personen eine Stimme zu geben und sie öffentlich zu machen.

 

Dies tat ich sowohl als ich im Arbeitsleben integrierte mexikanische Migrantinnen in Tucson portraitierte als auch als ich die Meinung zur Landschaftsveränderung vierzig ganz unterschiedlicher Einwohnerinnen und Einwohnern aus vier Schweizer Gemeinden ins Zentrum meiner Dissertation stellte. Bei meiner Feldarbeit im Oman ging es mir darum herauszufinden welche Umwelt- und sozio-politische Beziehung die einheimische Bevölkerung zum veränderten Wasserzugang hat.

 

Im Auftrag der Akademien der Wissenschaften Schweiz erarbeitete ich 2014 ein Forschungsprojekt zur Einschätzung der Karrieremöglichkeiten von Wissenschaftlerinnen an Schweizer Hochschulen und Forschungsinstituten. Um den Herausforderungen welche eine Karriere beeinträchtigen können auf den Grund zu gehen, führte ich Leitfadeninterviews mit Wissenschaftlerinnen und mit Personen aus der Hochschulverwaltung durch. 2015 wurden mithilfe der Ergebnisse aus dem Projektbericht und in Zusammenarbeit mit der AG Gender der Akademien der Wissenschaften Schweiz Empfehlungen für gendergerechte Karrierewege an Schweizer Hochschulen zusammengestellt. Zu den Adressaten dieser Empfehlungen gehören unter anderen auch der Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, die Mitglieder von Swissuniversities und der Präsident der parlamentarischen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur.
 
Als Gleichstellungskoordinatorin der Vetsuisse-Fakultät bin ich beauftragt, die im fakultären Gleichstellungsplan definierten sechsundzwanzig Massnahmen bis 2019 umzusetzen. Wichtige Massnahmen sind z.B. die Betreuung des Mentoringprogramms VetMENT, die Kommunikation der Gleichstellungs-Massnahmen innerhalb der Fakultät und die Qualitätssicherung von Berufungsgeschäften.
 
 

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Patricia Felber
Dr. phil.-nat.


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